Monika Meinold

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 rise and fall




      blatt 3

blatt 4

Fotos bitte anklicken

 

Objektzeichnungen/2019,2teilig

Drehfunktion; Handantrieb, Bleistift auf MDF Platte, Ø 60 cm



Erläuterungen zur 2teiligen Objektzeichnung rise and fall, 2019


Seit den 90er Jahren bevorzuge ich das quadratische Format.
Die Idee mit dem Kreisformat entstand in gewisser Weise in dieser Phase. Währenddessen befasste ich mich mit dem Thema Drehzeichnungen/90 Grad turnings.
Mittels Drehung der Fläche, ändert sich der Betrachtungswinkel/Perspektive (Siehe unter Seite: Vita).

Anfang 2018 begann ich mich mit dem Kreisformat auseinanderzusetzen.
Diese Form war für mich de facto in den Vordergrund getreten, weil sich dessen Handhabung für meine Arbeitsweise des Drehens eignet.

Das erste Kreisobjekt entstand mit einer 3teiligen Objektzeichnung/shapes (Siehe unter: Shapes).


Ende 2019 entstand die auf dieser Seite dargestellte 2teilige Objektzeichnung rise and fall. Die beiden Zeichnungen sind hier zusammen installiert.
Ausschlaggebend war für mich nun die Richtung bzw. den Sog nach Innen und nach Außen darzustellen. Ich habe während des Arbeitsprozesses mich an die Gemeinschaftsarbeit bzgl. des Kurzfilms DSCH, 1996 mit B. Thiel/Filmemacherin erinnert. Dort haben wir damals ebenfalls das Thema Bewegung Innen/Außen (wiederstrebende Kräfte) angeschnitten.

Ich begann auf den von mir vorbereiteten Kreisscheiben eine Population von Menschen darzustellen, welche nach Innen bzw. nach Außen streben. Das Streben oder ein gewisses Drängen war für mich wesentlich.
Beide Platten wurden von Anfang an in Bezug zueinander gebracht. Sie sollten letztendlich als ein Ganzes oder im Austausch zueinander gebracht werden.

Mithilfe der Zeichnung oder einer Art verwaschene Zeichnung wollte ich das Gestische, skizzenhaft betonen.
Oftmals sind nur Körperteile, wie z.B. Köpfe, Hände, Füße etc. zu erkennen. Einige bearbeitete Flächen wurden von mir absichtlich intensiver bearbeitet und andere wurden nicht bespielt. Die Möglichkeit, einen Flächenbereich nicht weiter zu bearbeiten/leerer Raum erzeugt für mich eine gewisse Spannung in Bezug zur gesamten Bildkomposition.

Mithilfe der von mir angebrachten Halterungen/Stöpsel auf der Rückseite der Drehscheiben, soll die/der BetrachterIn die Möglichkeit haben, die Scheiben selber zu bewegen.





Siehe unter: AKTUELLES

 © M.Meinold